web reifencom Radgeber Sommer 2026 - Flipbook - Page 13
RATGEBER
KRATZER IM LACK –
WAS NUN?
Gerade noch strahlte der Autolack in vollem Glanz und ehe man sich versieht, befindet sich
ein unschöner Kratzer an der Autotür, am Kofferraum oder auf der Motorhaube. In manchen
Fällen sieht der Schaden größer und teurer aus, als er eigentlich ist. Kleinere Lackreparaturen lassen sich im Handumdrehen mit Politur, Reparatursets oder Lackstiften in Eigenregie
meistern. Was gilt es hier zu beachten?
Autolack setzt sich aus mehreren Schichten zusammen.
Befindet sich ein Kratzer im Lack gilt es zu unterscheiden,
wie tief die Beschädigung ist. Kleine, oberflächliche Lackschäden können meist bereits mit Autopolitur behandelt
werden.
Weicht die Farbe des Kratzers von der ursprünglichen
Lackierung ab, ist die Beschädigung bis zur Grundierung
oder zum Blech vorgedrungen. Um Karosserieschäden
durch Rost zu vermeiden, sollte der Schaden im Fachbetrieb ausgebessert werden.
Reparatursets sind im Autozubehör-Handel erhältlich.
Sie enthalten in der Regel zwei unterschiedliche Polituren,
Schmirgelleinen und Poliertücher. Nach der gründlichen
Reinigung werden die beiden Mittel nacheinander aufgetragen und gründlich einpoliert.
Klarlack
Basislack
Füller
Grundierung
Untergrund
Ein Lackstift ist empfehlenswert, wenn der Lackschaden
größer ist und weder mit Politur noch mit einem Reparaturset ausgebessert werden kann. Der passende Farbcode des
Autos wird mit einem dreistelligen Zifferncode angegeben.
Er befindet sich meist auf einem Schild oder Aufkleber unter
der Motorhaube, in der Fahrertür unter der Kofferraumabdeckung oder in der Betriebsanleitung.
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